Je nach Ziel gruppe und Eignung wird die Schriftart und -größe gewählt. Für eine bessere Lesbarkeit ist die Zeilenbreite beschränkt. Wenn sinnvoll, gibt es spezielle Textformatierungen, um beim Ausdruck optimale Druckergebnisse zu erhalten.
Im Gegensatz zum Print-Design ist der Web-Deisnger bei den Schriften beschränkt. Es können nur Schriften genutzt werden, die auf dem browsenden Rechner vorhanden sind, was nur etwa ein Dutzend Schriften betrifft. Mit dem neuen @font-Befehl können auch eigene Schriftarten verwendet werden – jedoch mit zwei Einschränkungen: Die rechtliche Situation ist noch ungeklärt, und der verbreitete Internet Explorer unterstützt diese Funktion nicht.
Auch im Internet sind korrekte Satzzeichen möglich. Das oft zu findende " ist kein Anführungs-, sondern ein Zollzeichen. In Deutschland sind korrekte Anführungszeichen entweder „Gänsefüßchen“ oder »romanische« (auch in der «Schweizer» Variante) Anführungszeichen.
Ein Minus (-) ist kein Gedankenstrich (–).
Das Unterstreichen von Text stammt noch aus der Schreibmaschinen-Ära und ist im Internet als Link-Markierung vorbelastet. Statt etwas durch Unterstreichen zu markieren, sollte es lieber kursiv oder fett gesetzt werden.
Es ist übrigens für das Lesetempo unerheblich, ob man Serifen- oder serifenlose Schriften verwendet. Ist die Schrift in einer angemessenen Größe und mit sinnvollem Kontrast eingesetzt, spielt die konkrete Schriftart keine Rolle (jedenfalls nicht, solange man keine allzu ausgefallene verwendet). Das hat jedenfalls eine umfangreiche Testreihe herausgefunden.
Mehr zu korrekter Schreibung (ob nun on- oder offline).