Navigation

Eine Internetsite soll schnell erkennen lassen, was sie bietet und unkomplizierten Zugriff auf die Unterseiten gewähren. Bei der Navigation haben sich die Zeile im oberen Bereich oder eine Liste links als Quasi-Standards etabliert. Rechts werden gewöhnlich lediglich zusätzliche oder weiterführende Links erwartet.

Die Navigation erfolgt wenn immer möglich mit Text statt Buttons oder Grafiken.

Die Navigationslogik orientiert sich an der Leserichtung: von links oben nach rechts unten. Ein Navigationselement in der rechten unteren Ecke erhält die geringste Aufmerksamkeit. Der Theorie folgend, dass das Wichtigste an einer Internetseite der Inhalt sein soll, erhält dieser den größten Bereich. Zusätzliche Links können sich auch unter dem Inhalt befinden, um nicht von diesem abzulenken und bereitzustehen, wenn der Inhalt „durchgearbeitet“ wurde.

Die Navigation kann sehr verschieden organisiert sein:

  • hierarchisch (Ober- und Untergruppen wie bei axin.de)
  • linear (zeitlich sortiert wie in einem Blog)
  • unsortiert (kein Direktzugriff wie bei Wikipedia, dafür mächtige Suchfunktion)
  • grafisch (als anklickbare Bildelemente)

Für den jeweils konkreten Zweck ist jeweils eine geeignete Navigationsform zu finden, die den Nutzer erkennen lässt, welche Art von Informationen er wo und wie finden wird.

Etabliert sind Menüs und Brotkrumen-Navigation. Erstere sortiert die Inhalte hierarchisch und bietet so raschen Zugriff auf gewünschte Teile einer Website. Die Brotkrumen erscheinen häufig zwischen der Navigation und dem eigentlichen Inhalt. Dabei wird der hierarchische Pfad zur aktuellen Seite abgebildet, beispielsweise „Startseite > Rubrik 1 > Unterrubrik 3 > Unterkategorie 13 > aktueller Beitrag“. So kann der Nutzer immer erkennen, in welchen Kontext der aktuelle Inhalt gehört und bei Bedarf einfach eine oder zwei Ebenen höher navigieren.