Hinweise für den journalistischen Alltag

Wer Texte für andere verfasst, sollte sich darum bemühen, dass der Empfänger möglichst keine Arbeit damit hat. Da jede Publikation ihre eigene Layout-Abteilung hat – wenn nicht, wird explizit darauf hingewiesen –, braucht man sich als Textlieferant nicht um irgendwelche Formatierungen kümmern. Man muss lediglich darauf achten, dass der eigene Text möglichst fehlerfrei ist und alle vorgesehenen Textbestandteile vorhanden sind: Titel, Untertitel, Zwischentitel, Autor, ggf. Bildtexte.

Texte der Einfachheit halber als RTF-Datei (Rich Text Format) abschicken; dann kann sie auf jeden Fall jeder öffnen. Besondere Formate sind nicht notwendig, stören eher. Der Dateiname sollte aussagefähig sein: Artikelname_Autor_Publikation.rtf (als Artikelname genügt ein Stichwort, wenn es eindeutig ist; bei der Publikation gibt man am besten die Ausgabe an, für die der Text vorgesehen ist). Auch Bilddateien sollten so benannt werden.

Den Autor-Name am Ende des Textes in der Datei nicht vergessen. Hilfe bei den korrekten Sonderzeichen und wie man diese mit seiner Tastatur eingibt, bietet diese Übersicht aus dem Typo-Atlas von Günter Schuler.

Bilder aus dem Internet sind nur selten verwendbar. Für den Printbereich müssen sie möglichst groß sein, pro Zentimeter Druck mindestens 100 Pixel, besser 200, daher können Bilder aus dem Netz nur selten gut im Druck verwendet werden. Da die Urheberrechtsfrage besteht, muss man vor jeder Verwendung mit dem Besitzer / Urheber klären, ob man es verwenden darf (das muss nicht die Person sein, die im Impressum angegeben ist). Man bearbeitet Bilder nur dann selbst, wenn das so vereinbart wurde, ansonsten schickt man am besten die unbearbeitete Ausgangsdatei (direkt von der Kamera).

Natürlich gelten die juristischen Grundregeln: Man gibt nur Texte als die eigenen aus, die man auch selbst verfasst hat. Man hat alle Fakten von zwei Seiten bestätigt bekommen. Zitierte oder fotografierte Personen haben ihre Einwilligung zur Veröffentlichung gegeben.

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