Projektmanagement

Zahlreiche Projekte beinhalten neben der konkreten Arbeit einen gehörigen Anteil an Managementaufgaben. In vielen Fällen haben sich ein iteratives Vorgehen bzw. agile Arbeitsweisen bewährt, da regelmäßig die Rückversicherung erfolgt, dass das Projekt auf dem richtigen Kurs ist. (Allgemeines zu Projektmanagement)

Hier wird für einige beispielhafte Arbeiten dargestellt, was das Projektmanagement jeweils umfasste.

Aponeo (seit 2011)

Als Webshop-Manager und Product Owner im Scrum-Prozess gehört neben der konkreten Arbeit am HTML- und CSS-Code die Koordination der Projekte zum Arbeitsalltag:

  1. Erfassen der Anforderungen
  2. gemeinsames Erarbeiten von Umsetzungsstrategien, Erstellen von Lösungsvorschlägen, Umsetzungskonzepten
  3. Koordination der Umsetzung
    • Ist die Umsetzung gemäß der vereinbarten Priorisierung möglich?
    • Liegen alle benötigten Zuarbeiten vor?
    • Stehen die nötigen Ressourcen (Zeit, Personal) bereit?
  4. Organisation der Abnahme und Testen nach Live-Übernahme
  5. Prüfen, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wurde und ggf. nachsteuern

Einen kleinen Überblick über die Software-Entwicklung bei Aponeo (unter der Perspektive des Projektmanagements) gab ich auf der TradeWorld (im Rahmen der LogiMat-Messe) im März 2016 in Stuttgart.

Auf diese Weise wurden zahlreiche Projekte umgesetzt (Auswahl):

  • 2016: neue Struktur der Markenshops (inkl. responsive Design für diesen Shop-Bereich)
  • 2015: Umbau des Bestellvorgangs zur Integration von Amazon Payment
  • Relaunch der Versandapotheke Allgäu
    • 2012: Migration von Mauve auf Magento (Enterprise) mit externer Agentur
    • 2014/15: Migration von Magento Enterprise auf Magento Community mit internen Entwicklern
  • 2014: Umsetzung der LMIV-Bestimmungen: Produktpflege, Shop-Anzeige, Sperrlogik etc.
  • 2014: Umbau des Bestellvorgangs zur Integration von Wunschtermin und Abendzustellung
  • 2014: Neugestaltung des Shop-Headers im Aponeo-Shop
  • 2014: Optimierung der Suche und Integration weiterer Shop-Bereiche in den Suchergebnissen
  • 2014: Integration eines Gesundheitslexikons
  • 2013/14: Optimierung der Produktpflegemöglichkeiten (eigenes Tool, Datenübertragung)
  • 2013: Integration von Berlin Express in Bestellvorgang
  • 2013: Schaffung eines eigenen CMS zur verbesserten Content-Pflege
  • 2013: Inhaltliche Neu-Erstellung des FAQ-Bereichs
  • 2012: Umbau des Bestellvorgangs zur Konversionsoptimierung
  • Gewährleistung der zeitnahen Umsetzung
    • von geänderten rechtlichen Anforderungen
    • Kampagnenunterstützung im Webshop
    • Anforderungen zum Erhalt von Zertifikaten (z.B. Trusted Shops, EHI-geprüfter Webshop)

Bei vielen Projekten ist insbesondere die Zusammenarbeit (z.B. Datenpflege, Datentransfers) zwischen Frontend (der Webshop) und Backend-Systemen (Warenwirtschaft, Bestellverarbeitung, Produktpflege) zu berücksichtigen. Insbesondere bei Prozessänderungen oder neuen Prozessen erweitert sich der Kreis der in den verschiedenen Phasen beteiligten Parteien.

Zentrum für Astrologie in Freiburg (2014)

  1. Erfassen der Anforderungen und Wünsche (Flyer und neue Webseite nach Umzug und neuer Firmierung in Freiburg)
  2. Klärung der verfügbaren Ressourcen (Zeit, Geld, Zuarbeit)
  3. Erstellung eines Zeitplans und Koordination der Zusammenarbeit mit Gabriele Danners und Frollein Wortstark
  4. Erstellen von Flyer-Entwürfen
  5. Bildorganisation
  6. Umsetzung der Flyer
  7. Design der Webseite
  8. Redaktion und Lektorat der bereitgestellten Inhalte
  9. Konfiguration des CMS (gpEasy) und Einpflegen der Inhalte
  10. Abnahme und Live-Betrieb zum vereinbarten Zeitpunkt

QM-System auf CMS-Basis (2009)

  1. Erfassen der Anforderungen
  2. Klärung der technischen und personellen Ressourcen
  3. Auswahl des CMS und Klärung der Übernahme der Daten (Word-Dateien) in dieses
  4. Installation und Konfiguration des CMS vor Ort
  5. Schulung der Mitarbeiter, Erstellen einer Nutzerdokumentation/-anleitung
  6. Einpflegen der bestehenden Dokumente

Magazin Seenland“ (2006, 2007)

Die etwa 100-seitigen Ausgaben von „Magazin Seenland“ erscheinen einmal jährlich. Die Inhalte und Anzeigen wurden von SD Media organisiert und vorbereitet. Bei der Produktion unterstützte ich gemeinsam mit Stephan Lahl (Layout), und es gelang, „zum ersten Mal seit Jahren“ (Aussage der Herausgeber) den vereinbarten Drucktermin zu halten. Die Übernahme des bewährten Produktionsablaufs gewährleistet eine hohe inhaltliche und gestalterische Qualität:

  1. Seitenplanung: Artikel, Bilder und Anzeigen planen
  2. Redaktion: vereinbarte Beiträge verfassen, Bilder organisieren, Layout vorbereiten
  3. Korrekturlauf 1: alle Beiträge werden als Textdateien lektoriert und auf die geeignete Länge redigiert
  4. Layout: Setzen der entsprechenden Seiten und Heftabschnitte
  5. Korrekturlauf 2: Lektorat der gesetzten Seiten auf Fehler, Anpassen der Textlängen, Überschriften, Zwischentitel und Bildunterschriften
  6. Layoutanpassungen: Übernahme der Korrekturen, Layoutfeinschliff
  7. Korrekturlauf 3: Das gesamte Heft wird konzentriert in einem Rutsch final lektoriert.
  8. Übergabe an Druckerei.

Die Schritte 3 bis 7 erfolgen je Artikel bzw. Seite. Je fertige Heftseite wird etwa ein halber Tag für Layout (inkl. Bildbearbeitung) einkalkuliert. Das bedeutet, bei einem 100-Seiten-Heft müssen die ersten Texte, Bilder und Anzeigen 50 Tage (also etwa zehn Wochen) vor Druckabgabe bereitstehen, und ab diesem Moment ist ein kontinuierlicher Nachschub zu gewährleisten. Um den Arbeitsablauf zu optimieren, wird daher das Heft seitenweise bzw. in Abschnitten von wenigen Seiten abgearbeitet. Dabei ist die Zulieferqualität von Autoren, Fotografen, Illustratoren und Anzeigenagenturen zu berücksichtigen.

Studentenzeitungen und Studienführer (2000 bis 2011)

Für mehrere Ausgaben der Unaufgefordert (2000 bis 2004) fungierte ich als Produktionsleiter (verantwortlicher Redakteur) und koordinierte die Korrektur- und Layout-Arbeit. Ich war dafür verantwortlich, dass zum vereinbarten Tag eine ausbelichtete Postscript-Datei an die Druckerei übergeben wurde, die alle Texte, Bilder, Anzeigen enthielt, gut gestaltet war und möglichst keine Fehler aufwies. Dabei war ich in die Redaktions-, Lektorats- und Layout-Arbeit aktiv eingebunden.

Beim Studienführer „Rettungsring“ (2001, 2002 und 2003) begleitete ich die Herstellung von den ersten Konzepten bis zum fertigen Produkt und war in alle Aspekte eingebunden. Oft übernahm ich dabei spontan Redaktions- und Vertriebsaufgaben, um den Projektfortschritt zu gewährleisten.

2004/05 fungierte ich als Herausgeber, verantwortlicher Redakteur und Produktionsleiter für „Spree – Studentenpresse Berlin“. Seit 2005 wird das Magazin von SD Media herausgegeben und ich verantwortete Redaktion und Produktion von „spree“ und „bus“. Die zahlreichen Artikel-Ideen, Anzeigen-Schaltungen und Mitarbeiter waren so zu koordinieren, dass die Druck-PDF pünktlich zum vereinbarten Tag an die Druckerei übergeben werden konnten.

  • Seitenplanung: Artikel, Bebilderung, Anzeigen
  • Projektablauf: Korrekturstufen, Materialbesorgung, Layout
  • Ressourcen: Mitarbeiter, Heftumfang, Drucktermin
  • Unterstützung: Artikel verfassen, Lektorat, Layout